Projektinformation:
Bei dem Projekt „Klimahausreporter“ handelt es sich um ein bisher bundesweit einzigartiges Projekt.
Schüler dokumentierten bedeutende Veränderungen in ihrer Stadt und berichteten darüber.
Die Entstehung des „Klimahauses“ war, aus Sicht der verantwortlichen Politik der Stadt Bremer-haven und des Landes Bremens, die bedeutsamste Entwicklung der Stadt in den letzten Jahr-zehnten und somit bedeutsam für die zukünftige Stadtentwicklung.
Doch wie nahe ist so eine Entwicklung am Bürger einer Stadt?
Dieser Aufgabe hatten sich die Klimahausreporter verschrieben. Sie recherchierten, interviewten Verantwortliche und Bürger, stellten Fragen, filmten die baulichen Veränderungen und infor-mierten die interessierten Bürger der Stadt über die Frequenzen des Bürgerrundfunks „Radio-Weser-TV“.
Durch die Kooperation mit den Betreibern des Klimahauses wurden den jungen Reportern Türen geöffnet und Einblicke ermöglicht, die sonst nicht möglich gewesen wären – von der Bauausschusssitzung über Interviews mit Baustellenleitern und den Betreibern des Klimahauses, dem Oberbürgermeister der Stadt, dem Bausenator des Landes Bremen, aber eben auch Interviews mit den Bürgern auf der Straße.
Das Projekt begann mit der Grundsteinlegung im Juni 2006 und endete mit der Eröffnung des Klimahauses im Juni 2009. Die Schülergruppe wurde durchgehend von Frau Venske, einer Dokumentarfilmerin, begleitet.
Zudem wurde das Thema „Klima-Klimawandel“ inhaltlich erforscht, durch eigene Recherchen im Internet, durch Interviews mit Forschern des Alfred Wegener Instituts (AWI) oder durch Reportagen von Klimakongressen in Norddeutschland. Die durchaus wissenschaftlichen Ergebnisse, die gleichzeitig Themen des zukünftigen Klimahauses sind, wurden bürgernah und leicht verständlich, mediengerecht umgesetzt.
Der Film „Klimahausreporter – Dem Klima auf der Spur“ zeigt eindrucksvoll den Baufortschritt des Klimahauses in Bremerhaven über einen Zeitraum von drei Jahren. Er zeigt Aufnahmen der verschiedenen Bauabschnitte, gibt Informationen zur Haustechnik und zu den Exponaten. Wissenschaftler geben Informationen zur Herkunft der Fische, andere berichten z.B. über die Beschaffung eines Zeltes aus dem Niger.
Die Klimahausreporter begeben sich während des Films auf Spurensuche entlang des Längen-grades 8o Ost gemäß der Reise im Klimahaus und regen durch geschickte Fragestellungen zum Nachdenken über den Klimawandel an.
Doch nicht nur Wissenschaftler kommen zu Wort, gerade die Interviews auf der Straße, auf dem Wochenmarkt, legen den Finger auf die Wunde, sorgen für Gesprächsstoff und bringen den Betrachter zum Nachdenken |