“Paula” – Der Film.

“Paula” – Eine starke Schule!

Die Hertie-Stiftung beendet ihr Projekt “Starke Schule“: 10 Jahre, 4.200 Bewerberschulen, 465 ausgezeichnete Schulen, über 5000 Lehrkräfte und mehr als 1,7 Mio. Schülerinnen und Schüler. Beim größten Schulwettbewerb Deutschlands wurden Schulen ausgezeichnet, die sich in herausragender Weise für ihre Schüler einsetzen. In einer Video-Serie über fünf herausragende Schulen aus dem ganzen Bundesgebiet hat die Hertie-Stiftung die Vielfalt aus zehn Jahren Schulwettbewerb auf den Punkt gebracht:

“5 Schulen, 5 Wege, 1 Ziel: Kinder und Jugendliche individuell fördern und auf das Berufsleben vorbereiten”

Unsere ” Paula” ist eine dieser 5 bundesweit ausgewählten Schulen. Man sagt ja, dass ein Bild mehr als 1.000 Worte sagt. Wir würden uns daher freuen, wenn ihr helft, diesen schönen Einblick in das Konzept unserer schulischen Arbeit zu teilen, zu liken und zu verbreiten.

Das Projekt “Starke Schule” gibt es demnächst nicht mehr. Aber wir von der “Paula” gehören zu den Gründungsmitgliedern der “Initiative Starke Schule”. Auch zukünftig werden wir unter dem Dach der Hertie-Stiftung, wenn auch unter anderen Bedingungen, mit Kolleginnen und Kollegen aus den anderen Starken Schulen in Deutschland zusammenarbeiten können. Wir freuen uns!

Hier finden Sie die Filme aller 5 Schulen.

Stichwort: Schulqualität

25 Expertinnen und Experten besuchten zwei Tage unsere „Paula“

Auf Bitten des Projektes „Starke Schule“ der Hertie-Stiftung fand am 22. und 23. November 2018 eine bundesweite Fortbildung zum Thema „Inklusive Schulentwicklung“ bei uns statt. Schulleiter*innen und Lehrkräfte aus preisgekrönten Schulen des Projektes konnten teilnehmen. Die Nachfrage war so groß, dass wir für März 2019 eine weitere Fortbildungsrunde zugesagt haben.
25 Kolleginnen und Kollegen aus 14 verschiedenen Schulen aus 8 Bundesländern informierten sich über unsere Arbeit.

Zum Teil hatten sie sich morgens um 4:00 Uhr auf den Weg gemacht, um pünktlich Donnerstagnachmittag um 15:00 Uhr in Bremerhaven zum Workshop zu sein. Den Expertinnen und Experten aus den anderen Bundesländern wurde die Bremer Gesetzeslage erläutert und gemeinsam wurden die jeweiligen Arbeitssituationen bezogen auf die inklusive Beschulung verglichen. Einer Einführung in die Grundlagen unserer Arbeit mit Kompetenzrastern folgte die Gelegenheit zur Hospitation. Darüber hinaus wurde die Konzeption der pädagogischen Architektur in der „Paula“ erläutert und unsere Schulführer*innen zeigten ihre Schule. Dass eine inklusive Schule eine leistungsorientierte begabungsgerechte Schule ist, die starken Schülerinnen und Schülern angemessene Herausforderungen bieten kann, wurde anhand unseres Talentpools und der Mitarbeit im bundesweiten Projekt der Kultusministerkonferenz zur begabungsgerechten Förderung aufgezeigt.

Die Expertinnen und Experten lobten unser Engagement und die Ergebnisse von über 10 Jahren kontinuierlicher Schulentwicklungsarbeit. Die Tatsache, dass wir mit unseren Kompetenzrastern und dem jahrgangsübergreifenden Lernen Schüler*innen aller Leistungsniveaus, also auch leistungsstarke Kinder und Jugendliche, individuell fördern können, fand große Achtung.
Noch auf der Rückreise schrieben uns zwei Kolleginnen aus der Friedrich-Wilhelm-Herschel-Mittelschule (so heißen die früheren Hauptschulen in Bayern) aus Nürnberg:

Viele Dank für den wunderbaren und inspirierenden Einblick in euer Schulleben! Wir haben so viele Inspirationen, Ideen und Motivation mitgenommen. Es war so bereichernd zu sehen wie Schule auch gelebt werden kann !!

Auch aus Hamburg erhielten wir von einer Kollegin eine Rückmeldung:

(…) Euer Modell zeigt aber, dass, wenn multiprofessionelle Teams, Eltern und Kinder Hand in Hand arbeiten, Inklusion etwas ist, was nicht nur zu bewerkstelligen ist und sondern auch wirklich positiv mit Leben gefüllt werden kann. (…)

Die Autorin dieser Zeilen, Yvonne Gabriel, ist klassische Gymnasiallehrerin und Leiterin der Oberstufe an der Hamburger Stadtteilschule Otto-Hahn. Sie schickte uns darüber hinaus noch eine Zusammenfassung ihrer Eindrücke als schulische Expertin vom Besuch an der Paula-Modersohn-Schule, die wir hier auf unserer Homepage veröffentlichen dürfen, wofür wir uns sehr bedanken.

Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern möchten wir an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich für die vielen ermutigenden Worte in der abschließenden Feedback-Runde danken.

Nachtrag: Die Mittelschule an der Weinberger Straße aus Neumarkt i.d. Opf. bedankt sich auf der Schulhomepage für unsere Unterstützung auf ihrem Weg der Schulentwicklung.

Inner Wheel Bremerhaven
41. Weihnachtsbasar

Wochenlang wurden im WAT-Unterricht (Wirtschaft-Arbeit-Technik) Plätzchen gebacken und Marmeladen gekocht. Am 18.11.2018 war es dann endlich soweit. Inner-Wheel Bremerhaven führte seinen 41. Weihnachtsbasar im Atlantic Hotel Sail City durch. Zum zweiten Mal beteiligten sich Schülerinnen und Schüler aus dem „Haus der Kindheit“ mit einem eigenen Stand daran. Wie auch schon im letzten Jahr spenden die Schülerinnen und Schüler die kompletten Einnahmen für wohltätige Zwecke.

„Paula“ besucht die Feuerwehr

Am 19. September 2018 machte sich unser WP-Kurs Schulfeuerwehr erstmalig auf den Weg zur Hexenbrücke. Nach einer gemeinsamen Busfahrt und einem kurzen Fußweg wurde unsere Gruppe an der Feuerwache begrüßt und zu einem gemeinsamen Frühstück in die Messe geführt. Für viele von uns war dies bereits einer der Höhepunkte des Tages, wobei noch viele weitere folgen sollten.

Nach dem Frühstück wurden wir in die Fahrzeughalle geführt und bekamen einen genaueren Einblick in den Innenraum eines Rettungswagens und durften sogar auf der rund 20.000 € teuren Hydrauliktrage „probeliegen“. Neben dem Rettungswagen durchliefen wir den restlichen Fuhrpark der Berufsfeuerwehr Bremerhaven, wobei der Kranwagen und die Drehleiter einen besonders bleibenden Eindruck hinterließen.

Paula besucht die Feuerwehr 1

Kaum aus der Fahrzeughalle heraus, durften wir einen kurzen Blick in die Einsatzleitstelle werfen. Diese ist der erste Anlaufpunkt wenn man einen Notruf absetzt. Die Disponenten sind besonders geschult und schaffen es, neben dem Sammeln von wichtigen Informationen, die Anrufer zu beruhigen, die Daten in das System einzugeben und gezielt die benötigte Rettung zu schicken.

Unser Rundgang führte uns über die Sporthalle, dem Ausprobieren von Löschschläuchen und „Löschen“ des Brandhauses in dessen Inneres. Hier proben die Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner den Ernstfall und müssen vorgegebene Szenarien durchlaufen. Dies machen sie zusätzlich noch in einem Hindernisparcours mit voller Ausrüstung. Nachdem wir diesen Hindernisparcours einmal durchlaufen haben, können wir uns nun sehr gut vorstellen, wie anstrengend dieser ist, wenn man eine volle Schutzausrüstung trägt, der Raum stark aufgeheizt wird und zusätzlich noch Rauch hinein geblasen wird.

Noch merklich außer Atem folgte das wahre „Highlight“ des Tages. Einige von uns erklommen mit Herrn Achatz den Schlauchturm und konnten so einen atemberaubenden Blick über die Seestadt genießen. Nach dem Abstieg und einem kurzen Fußweg über das gesamte Feuerwehrareal wurden wir zum Schwimmbad geführt und von dort aus in die Lehrräume der Feuerwehrakademie, wo die theoretischen Grundlagen der Ausbildung gelegt werden.

Paula besucht die Feuerwehr 2

Von diesen „Klassenräumen“ aus machten wir uns schließlich auch wieder auf den Weg in unsere Klassenräume, bzw. an diesem Tag schon nach Hause, denn nach knapp fünf Stunden bei der Feuerwehr ist eines besonders klar:
Fit muss man wirklich sein und so freuen wir uns auf unseren „Feuerwehrsport“ an der Schule und vor allem auch auf den nächsten Besuch an der Hexenbrücke im Dezember.

Gemeinsamer Elternbrief Bremerhavener Oberschul-Schulleitungen

Liebe Eltern,
im Oktober hat es in kurzer Zeit eine Vielzahl öffentlicher Mitteilungen zum Thema Schule gegeben, die nicht in jedem Fall der schulischen Wirklichkeit in unseren Oberschulen entsprechen. Wir wollen nicht, dass unsere Zusammenarbeit im beginnenden Wahlkampf durch unvollständige oder falsche Behauptungen Schaden nimmt.
Seit Jahren arbeiten wir Schulleitungen, auch in schwierigen Zeiten, vertrauensvoll und zum Wohle der Kinder mit Ihnen zusammen. Das wollen wir beibehalten! Auch in Zukunft wollen wir miteinander Probleme lösen und nicht, zum Teil anonym, übereinander sprechen. weiterlesen