Der digitale Kinderstadtplan stellt Orte in Bremerhaven vor

Wir, Zoé und Leni aus der GRÜN c, haben beim Projekt „Kinderstadtplan“ mitgemacht. Das Projekt fand in mehreren Klassen im Haus der Kindheit statt und die Schüler und Schülerinnen haben auf Englisch über verschiedene Orte in Bremerhaven geschrieben. Der Kinderstadtplan stellt so viele Plätze vor, unter anderem Sportvereine, Freizeitaktivitäten, Restaurants und Schulen in Bremerhaven. Dabei ist das Ziel des Stadtplans, Kinder und Jugendliche zu erreichen, damit sie so neue Orte in der Stadt kennenlernen. Die Einträge im Kinderstadtplan informieren über den Namen, die Adresse, die Öffnungszeiten, die Kosten und die Aktivitäten des Ortes. 

Dabei sind wir so vorgegangen: Zuerst haben wir uns für einen Ort entschieden, im Internet dazu recherchiert, um Informationen herauszufinden und haben dann einen englischen Text verfasst. Danach haben wir uns gegenseitig korrigiert, unsere Texte vorgelesen und manchmal auch aufgenommen, damit Kinder und Jugendliche, die noch nicht so gut oder gar nicht lesen können, unsere Texte trotzdem hören können. Durch die deutschen und englischen Texte und Audios im Kinderstadtplan können viele Kinder diesen nutzen. Der Kinderstadtplan hat verschiedene Kategorien, wie z.B. ,,Ausflugsziele Indoor/Outdoor” oder ,,Restaurants für Kids”, nach denen direkt gesucht werden kann. Sonst kann man auch einfach die verschiedenen Orte anklicken. Man erkennt die Orte an einem grünen,,Icon”. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen und hoffen, dass ihr viel Spaß mit dem Kinderstadtplan habt! 

Unter diesem Link findet ihr die Website zum Kinderstadtplan: 

https://weboffice21.bremerhaven.de/WebOffice_Stadtplan/externalcall.jsp?project=PaulasKinderstadtkarte 

Auf der Spur bunter Geheimnisse zum Erfolg beim Wettbewerb „Das ist Chemie“ 2026

Wir nutzen sie jeden Tag: Papier und schwarze Stifte. Doch aus naturwissenschaftlicher Perspektive sind diese Alltagsgegenstände erstaunlich spannend. Papier lässt sich aus alten Fasern sogar selbst herstellen und hinter der scheinbar einfachen schwarzen Farbe eines Filzstifts verbergen sich oft viele verschiedene Farbstoffe. Mithilfe der Chromatographie können diese sichtbar gemacht werden.

Mit diesen Themen beschäftigten wir uns in diesem Jahr beim Wettbewerb „Das ist Chemie“ 2026. Das Wettbewerbsthema drehte sich um Papier, seine Herstellung, seine Eigenschaften und seine Wiederverwertung. Wir schöpften eigenes Papier, führten verschiedene Chromatographie-Versuche durch und untersuchten, wie sich unterschiedliche Stifte und Papiersorten auf die Ergebnisse auswirken. Außerdem beschäftigten wir uns mit theoretischen Fragen zur Papierherstellung und zum Papierrecycling.

Unsere Arbeit war ein voller Erfolg: Alle drei Teams aus der Grün A erhielten die höchste Auszeichnung des Wettbewerbs „sehr erfolgreich teilgenommen“. Als Anerkennung erhielten wir Urkunden und Buchgutscheine. Besonders stolz sind wir darauf, dass die Paula dadurch bereits zum zweiten Mal in Folge einen Schulpreis beim Wettbewerb gewann und als Preis eine Kiste mit verschiedenen Laborgeräten erhielt.

Insgesamt nahmen neun Schüler*innen aus der Grün A in drei jahrgangsübergreifenden Teams teil:

  • Simay (Lernjahr 1), Tylina (Lernjahr 2) und Johanna (Lernjahr 3)
  • Neo (Lernjahr 1), Kacper (Lernjahr 3) und Siraç (Lernjahr 3)
  • Junis (Lernjahr 1), Mayla (Lernjahr 2) und Hannah (Lernjahr 2)

Für unsere Wettbewerbsbeiträge investierten wir viel Zeit. Zahlreiche Experimente und Auswertungen fanden nachmittags, in Freistunden und teilweise sogar in den Pausen im NW-Raum statt. Unterstützt und begleitet wurden wir dabei von Frau Schläger. Besonders die Zusammenarbeit in den Teams machte viel Spaß und half uns dabei, die verschiedenen Aufgaben erfolgreich zu bearbeiten.

Ein besonderes Highlight war die feierliche Preisverleihung am 27. Mai 2026 in Bremen. Dort wurden alle neun Schüler*innen ausgezeichnet. Siraç, Mayla, Johanna und Simay vertraten die Paula mit einem eigenen Vortrag. Neben Fachwissen zum Thema Papier präsentierten sie Quizfragen und spannende „Wow-Wissens-Fakten“. Außerdem erklärten sie anschaulich, wie sie bei ihren Experimenten vorgegangen waren und welche Herausforderungen dabei zu bewältigen waren. Der Wettbewerb hat unsere Begeisterung für Naturwissenschaften weiter gestärkt und gezeigt, wie spannend wissenschaftliches Arbeiten sein kann. Wir bedanken uns herzlich bei Frau Luise Kühn für die Organisation des Wettbewerbs und die Einladung zur Preisverleihung.

Tolle Nachricht: Spende von Inner Wheel als Unterstützung für unsere Basararbeit

Wir, Tylina und Johanna aus der Grün A, durften die Paula bei der Spendengala von Inner Wheel vertreten und eine großzügige Spende für unsere Basararbeit entgegennehmen.

In einer kurzen Rede berichteten wir, warum wir jedes Jahr gerne am Weihnachtsbasar teilnehmen. Besonders gefällt uns die gemeinsame Herstellung der Produkte im Unterricht. Dabei können wir kreativ sein, zusammenarbeiten und etwas gestalten, das später für einen guten Zweck verkauft wird. Auch der Verkauf auf dem Basar macht uns viel Spaß, weil wir dort mit vielen Menschen ins Gespräch kommen und unsere Produkte präsentieren können.

Während der Veranstaltung haben wir außerdem interessante Einblicke in weitere Projekte erhalten, die von Inner Wheel unterstützt werden. Es war spannend zu sehen, wie viele Menschen sich für Kinder und soziale Projekte engagieren.

Wir bedanken uns herzlich für die großzügige Spende. Sie unterstützt uns dabei, auch in Zukunft Materialien für die Herstellung unserer Basarprodukte anzuschaffen und unsere erfolgreiche Basararbeit fortzuführen.

Lange Nacht der Museen – Schülerinnen und Schüler der Paula-Modersohn-Schule stellen aus

Zur der Langen Nacht der Museen in Bremen, am 30. Mai 2026 und anlässlich ihres 150. Geburtstages, haben wir uns im Kunstunterricht mit den Arbeiten von Paula Modersohn-Becker befasst.

In Anlehnung an die Ausstellung „Becoming Paula“, die zur Zeit im Paula-Modersohn-Becker-Museum zu sehen ist, haben die Schülerinnen und Schüler der Blau D und der Grün E sich zunächst mit mit der künstlerischen Entwicklung Paulas beschäftigt, sich anschließend mit der Technik der Kaltnadelradierung an Paula angenähert und deren Arbeiten auf eigene Weise interpretiert. Auch Paula Modersohn-Becker hat übrigens einige künstlerische Arbeiten (insgesamt 13), in der Technik der Radierungen hergestellt.

In der Langen Nacht der Museen präsentieren die Schülerinnen und Schüler ihre Arbeiten im Dialog mit den Gemälden Paulas (kleinformatige Kopien). So kann der Blick und die Interpretation der Jugendlichen auf die Ausdrucksweise Paulas sichtbar werden. Hier ist die Ankündigung zur Ausstellung im Rahmen der Langen Nacht der Museen zu finden.

Das Projekt für die Ausstellung wurde maßgeblich durch die beiden Lehramtstudentinnen Cansel Ayaydin und Zharick Buitrago von der Universität Bremen konzipiert, angeleitet und durchgeführt.

Friederike Bünjer